Fahrzeuge

GTA wäre nicht GTA ohne seine Fahrzeuge. Es gibt Autos, Flugzeuge, Schiffe, Motorräder und mittlerweile sogar Fahrräder. Die Größe der Spielwelt hat sich mit jedem Teil der Serie vervielfacht und so wäre man beim nun neuesten Titel GTA IV sicherlich viele Stunden unterwegs wenn man die Karte zu Fuß erkunden wollte. Außerdem sind rasante Fluchten vor der Polizei und spritzige Straßenrennen eben nur mit Fahrzeugen möglich und von denen gibt es so einige Prachtexemplare in GTA IV. Zwar hat Rockstar im aktuellen Teil auf Flugzeuge verzichtet kommt aber dafür mit einem Aufgebot an derartig detailliert gestalteten Autos wie man es in keinem bisherigen GTA Teil gesehen hat. Wie auch schon die Stadt, orientieren sich auch die Fahrzeuge an real existierenden Vorbildern. Die Namen sind natürlich allesamt Erfindungen des Entwicklers, trotzdem erkennt man bei näherem hinsehen recht schnell um was für eine Automarke es sich handelt. Ein guter Anhaltspunkt sind dabei auch die teilweise schon altbekannten Namen vieler Fahrzeuge. Der „Banshee“ z.B. war auch schon in GTA III anzutreffen und es handelt sich dabei immer noch um kein geringeres Auto als die Dodge Viper. Die sieht ihrem echten Vorbild allerdings in keinem Grand Theft Auto teil so ähnlich wie in GTA IV. Genauso wie der „Patriot“ der einen Hummer darstellt, der „Landstalker“ der einem Land Rover sehr ähnlich sieht und die „Coquette“ deren Namen sehr an den ihres realen Vorbildes erinnert: Corvette. Neben vielen amerikanischen sind aber auch einige deutsche Autos dabei. Der Feltzer z.B. der auch schon in den vorherigen GTA Titeln immer ein schönes Mercedes Cabrio darstellte oder der „Sentinel“ bei dem es sich mit ziemlicher Sicherheit um einen 3er BMW handelt. Außerdem findet man in GTA IV auch hin und wieder mal ein zweirädriges Gefährt wie zum Beispiel eine Harley Davidson die im Spiel „Freeway“ heißt oder den „Faggio“. Ein Motorroller der italienischen Marke Piaggio. Ein paar Schiffe und Helikopter sind ebenfalls mit von der Partie. Was die Fortbewegung in Grand Theft Auto IV angeht sollte es dem Spieler also nicht so schnell langweilig werden und falls doch kann man davon ausgehen das mit dem Erscheinen der PC-Version auch die Modding Community wieder ordentlich aktiv wird und man sich auf viele neue Fahrzeuge von Hobby-Modelern freuen kann.

Besonders interessant sind aber vorallem die Schadensmodelle der einzelnen Fahrzeuge. Einen kleinen Rempler sieht man sofort und sehr deutlich. Genau die Stelle die mit einem anderen Fahrzeug oder Objekt kollidiert, ist daraufhin auch verbeult. Sitzt Little Jacob während einer Mission in eurem Wagen und raucht seinen Joint. Sieht man den Rauch aus der durchlöcherten Scheibe austreten sofern diese beschädigt ist. Und sollte euch mal die Motorhaube weg geflogen sein lohnt es sich mal aus dem Auto auszusteigen und in den Motorraum zu gucken. Noch nie war der Motor eines Fahrzeugs so detailverliebt gestaltet wie in GTA IV. Und noch nie waren die Vehikel so empfindlich. Ist man ein paar mal zu oft gegen die Wand gefahren kann es durchaus passieren das der Motor nicht mehr anspringt und man sich nach einem neuen Gefährt umsehen muss. Genauso wie ein Burnout irgendwann die Reifen zum Platzen bringt und man auf der Felge fährt.

Zu guter Letzt haben die teureren Flitzer eine bessere und edlere Ausstattung und zum Beispiel ein genaueres GPS Navigationssystem während weniger luxuriöse Vehikel schon mal etwas verspätet melden wann man Abbiegen muss oder sie verfügen nicht mal über GPS.