GTA IV PC-Version: Ultimativer Preview

Anstatt sich durch die ganzen bisher erschienenen Previews zu klicken kann man auch einfach den GTA IV Info Ultimate Preview lesen. Wir haben alle verfügbaren Details zur PC-Version zusammengefasst.

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GTA IV Ultimative Preview
Wer in den letzten Tagen regelmäßig die neuen Previews gelesen hat, sollte über die PC-Version von Grand Theft Auto IV bestens informiert sein. Wer nicht, braucht nur unseren “Ultimativen Preview” zu lesen, in dem sämtliche Informationen, aller bisher erschienenen Previews zusammengefasst sind. Frei nach dem Motto: “Hast du den gelesen, hast du alle gelesen!”.

Inhaltsverzeichnis


  • Einleitung
  • Grafik
  • Künstliche Intelligenz
  • Verkehr
  • Steuerung
  • Video-Editor
  • Multiplayer
  • Fazit
  • Einleitung


    Vor 2 Wochen bestätigte Rockstar die Verlegung des Erscheinungstermins der PC-Version von GTA IV auf den 2. Dezember 2008. Vermutlich will man sich das Weihnachtsgeschäft zu nutze machen und die Verkaufszahlen für die Konsolenversion, mancher kann einfach nicht mehr warten, noch mal kräftig ankurbeln. Zum anderen sollen die christlichen Festtage noch mehr Käufer dazu bewegen das Spiel zu kaufen. Um noch mehr Spannung aufzubauen, durften eine handvoll Redakteure bekannter Spielemagazine, die PC-Version antesten. Zuerst GameSpot und IGN, vor kurzem GameStar und 4Players, schrieben ausführliche Berichte darüber. Doch wie immer, verhält es sich mit diesen Previews auch diesmal nicht anders. Fast überall steht dasselbe drin aber nur wenige Extrainformationen. Darum gibt es nun den Ultimativen Preview von GTA IV Info, ganz nach dem Motto: Hast du den gelesen, hast du alle gelesen!

    Grafik


    7.jpgAlle Previews tun vor allem eins: Sie schwärmen von der neuen, atemberaubenden Grafik und der besonders großen Auflösung, die auf dem Computer möglich ist. Das stimmt auch, denn auf dem PC wirkt das Spiel tatsächlich, heller, schärfer und lebhafter. Eine so stimmungsvolle und kräftige Atmosphäre, haben wir auf den Konsolen nicht gesehen. Aber derartige Verbesserungen haben wir auch erwartet, wenn wir schon erst ein halbes Jahr später in den Genuss kommen als unsere Konsolenfreunde. Bisher waren die Computerspiele leidselig nur die „Resteverwerter“ wie 4Players es schön auszudrücken wusste.

    Die maximale Auflösung beträgt 2560×1440 Pixel und lässt sich somit wirklich unglaublich hochdrehen. Das Anti-Aliasing ist so stark mit Kantenglätten beschäftigt, das selbst die Leistungsfähigkeit der stärksten Grafikkarten, voll ausgeschöpft wird. Außerdem bekam das Spiel direkt auch eine neue Render-Engine verpasst um noch realistischere Szenen, wie sonnendurchflutete Baumkronen darstellen zu können. Auch die Weitsicht im Spiel wurde merklich erhöht und das Bild-Streaming verbessert. So tauchen nur noch selten Objekte unmittelbar vor der Nase des Spielers auf, was vor allem bei hitzigen Verfolgungsjagden und Straßenrennen angenehm ist. Grafisch hat sich das Spiel also in der PC-Umsetzung noch mal selbst übertroffen und New York wirkt in keinem anderen Spiel so real und lebendig wie in GTA IV.

    Künstliche Intelligenz


    4.jpgVon der GTA-Serie wird erwartet, dass sie sich selbst übertrifft. Nicht nur grafisch und im Umfang, sondern vor allem auch im denken und handeln der vom Computer gesteuerten Personen im Spiel. Wenn die Entwickler dem Spieler ernsthaft das Feeling einer echten Verfolgungsjagd oder Schießerei näher bringen wollen, muss der Computer sich auch logisch verhalten und darf nicht zu leicht zu überlisten sein. In GTA ViceCity haben wir zum ersten mal gesehen, wie Polizisten nicht nur auf der Straße stehen und den Protagonisten beschießen, sondern auch Deckung hinter Fahrzeugen und Objekten einnehmen um vor dem Kugelhagel geschützt zu sein. In San Andreas konnte man dieses Verhalten wieder beobachten doch so geistreich wie in Grand Theft Auto IV waren die Ordnungshüter noch nie. Aus ihrer Deckung feuern sie manchmal Blind in Richtung des Spielers und lassen sich nicht mehr so einfach ausschalten. Bei Verfolgungsjagden warten sie an Straßenecken um ihre Kollegen zu unterstützen und ist der flüchtige Verdächtige erst einmal gestoppt, kesseln die Hüter des Gesetzes das Verbrecherfahrzeug gnadenlos ein. Nur die Tatsache das mancher Gegner nicht merkt wenn ein Feind direkt vor ihm steht, stört ein wenig.

    Verkehr


    8.jpgAuf Basis der verbesserten Künstlichen Intelligenz verhalten sich auch die anderen Verkehrsteilnehmer mehr denn je wie im echten Leben. Rennt man unvorsichtig auf die Straße wird man fast immer angefahren und landet auf dem Asphalt. Die Verkehrsdichte der Konsolenversion beträgt etwa 33% von dem, was auf dem Computer möglich ist. Ein Schieberegler ermöglicht es das Verkehrsaufkommen nach dem persönlichen Wunsch anzupassen. Der Verkehr lässt sich manuell so weit nach oben regeln bis es auf den Straßen zu horrenden Staus kommt und ein Vorankommen mit dem Auto fast unmöglich ist. Dieses Feature ist aber auch technisch gesehen hilfreich, denn langsamere Computer liefern ab einem bestimmten Level der Fahrzeugdichte nur noch eine ruckelnde Diashow. Senkt man das Verkehrsaufkommen von Hand, ist auch auf drei Jahre alten Rechnern, der Spielspaß gewährleistet. Die KI in den Fahrzeugen verhält sich den Umständen entsprechend und beachtet die wichtigsten Verkehrsregeln. Mit einer Waffe lassen sich die meisten Fahrer nun auch leicht einschüchtern. Zielt man auf sie, verlassen sie oft fluchtartig das Fahrzeug und entfernen sich. Andere geben einfach Gas und versuchen zu entkommen. Manche werden auch gewalttätig und prügeln auf den Spieler ein. In Verbindung mit mehreren wütenden Passanten kommt es sogar manchmal zur Massenschlägerei.

    Steuerung


    10.jpgDie Steuerung auf dem Computer hat sowohl Vor- als auch Nachteile. Zu den Vorteilen zählen die üblichen Eigenschaften einer Maus und Tastatur Steuerung. Gegner können besser anvisiert werden weil die Waffe mit der Maus einfach viel feinfühliger zu handhaben ist. Ist der Spieler zu Fuß unterwegs, steuert sich die Spielfigur einfach in Kombination mit der Tastatur am besten. Lediglich Fahrzeuge sind mit dem Controller besser zu manövrieren. Das virtuelle Gaspedal lässt sich hier, stufenlos betätigen während die Tastatur nur einen Tastendruck erlaubt. Hierfür hat sich Rockstar jedoch eine Lösung einfallen lassen: Die „Misch-Steuerung“. Ein USB-Controller mit zwei Analogsticks kann parallel zu Maus und Tastatur verwendet werden. Je nach dem über welche Steuerungsvariante, Eingaben erfolgen, wechselt das Spiel auf diese und ermöglicht so den unterbrechungsfreien Wechsel zwischen beiden Steuerungen. So kann in Fahr- und Fluggeräten bequem das Gamepad und bei Schusswechseln Maus und Tastatur genutzt werden. Ein großer Vorteil gegenüber den Konsolen. Doch ein paar Kleinigkeiten müssen sich die Entwickler noch annehmen. Während eines Sprints ist Nico nur schwer kontrollierbar. Läuft er zielstrebig geradeaus gibt es keine Probleme doch in Kurven wird’s eng.

    Video-Editor


    ignscreen1.jpgDie wohl wichtigste und mit Spannung erwartete Neuerung ist der Video-Editor. Wie schon in vorherigen Teilen der Grand Theft Auto Reihe lassen sich mit einem Druck auf F2, die letzten 30 Sekunden des Spielgeschehens speichern. Doch bei GTA IV geht das beliebig oft. Jeder 30 Sekunden Clip wird auf der Festplatte abgelegt und kann im Nachhinein angesehen werden. Doch in Nicos Handy findet man nun den Video-Editor. Mit ihm können die einzelnen Clips zu actionreichen Sequenzen zusammengeschnitten werden. Außerdem lassen sich Kamerawinkel und Perspektive im Video-Editor verändern denn das Spiel zeichnet nicht nur den Spieler, sondern auch das Spielgeschehen im Umkreis von 10 Metern auf. In diesem Bereich lässt sich mit der Kamera jeder Blickwinkel und jede Ansicht wählen. Ebenso wie feste Fixpunkte von denen aus jede Szene betrachtet werden kann. Weitere Werkzeuge des Video-Editors messen ihm ein hohes Maß an Potenzial bei. Bildübergänge, Zeitraffer, Effekte und viele Toneinstellungen ermöglichen actiongeladene Kompositionen. Alle Songs aus dem Soundtrack lassen sich in den Clip einfügen und die Lautstärke der Soundeffekte aus dem Spiel lässt sich einstellen. Ebenso können Stimmen per Mausklick abgeschaltet werden. In hitzigen Momenten wie Schießereien und Explosionen kann so eine dramatische Atmosphäre geschaffen werden. Eigene Musikstücke können leider aus rechtlichen Gründen nicht verwendet werden (aber wer weiß welcher Modder sich dran macht und diese Funktion aktiviert.) Die fertigen Meisterstücke können dann auf die Online-Plattform „Social Club“ hochgeladen oder als WMV-Datei gespeichert werden.

    Multiplayer


    Der Mehrspieler-Modus hat keine großartigen Veränderungen erfahren. Die Spieleranzahl wurde hochgeschraubt und so können nun mehr als 16 Spieler teilnehmen. Wie viele genau hat Rockstar bisher aber nicht verraten. Außerdem kann nun nach spezifizierten Spielvarianten gefiltert und gesucht werden.

    Fazit


    2.jpgDie PC-Version von Grand Theft Auto IV ist keine Portierung sondern bereits seit Januar 2008, lange bevor die Konsolenversion fertig war, arbeitet ein Team bestehend aus 50 Mann an der Umsetzung. Den Titel der „Resteverwerter“ müssen die Computerspieler diesmal nicht annehmen, denn viele Besitzer des Konsolenspiels werden sich den Titel auch für ihren Computer zulegen, um in den Genuss der neuen Features, insbesondere des Video-Editors zu kommen. Bis auf ein paar kleine Details wirkt das Spiel ausgereift und durchdacht. Alles deutet darauf hin, dass wir das Spiel tatsächlich vor Weihnachten in den Händen halten und dies dürfte, aus verkaufsstrategischer Sicht, auch das Ziel des Publishers sein. Rockstar hat bewiesen, dass sie es immer schaffen noch einen drauf zu setzen. Sie haben mit dem neusten Teil der Serie nicht nur die vorherigen, sondern sogar den gleichen Teil erneut übertroffen. Und sie haben gezeigt, dass kein anderer Entwickler seine Heimatstadt New York detailverliebter und realistischer darstellen kann, als Rockstar selbst. Der Mythos Grand Theft Auto lebt!

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